Kontinuität und Aktualität des Antisemitismus. Eine österreichische und globale Herausforderung - Konferenz

27.-28. Mai 2021, digital oder hybrid

Sir Peter Ustinov Institut

Das Sir Peter Ustinov Institut zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen widmet ihre alljährliche wissenschaftliche Konferenz heuer dem Antisemitismus. Kooperationspartner sind die Katholisch-Theologische Fakultät, die Evangelisch-Theologische Fakultät sowie das Forschungszentrum „Religion and Transformation in Contemporary Society“ der Universität Wien. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Assoc.-Prof. Dr. Regina Polak, MAS, die Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des SPI ist. Anlass für die diesjährige Schwerpunktsetzung ist das Gedenken an die Wiener Gesera 2021.

Aktuelle Studien belegen, dass der Antisemitismus global und auch in Österreich eine aktuelle und auch zunehmende Wirklichkeit ist. Antisemitische Vorurteile haben sich im Laufe der Geschichte an neue Gegebenheiten angepasst und führen auch heute noch in ihren extremeren Ausprägungen zu verschwörungsmythisch aufgeladenen Weltanschauungen. Speziell in Zeiten multipler Krisen – sozialer Unsicherheiten, Pandemien, ökonomischer sowie ökologischer Krisen – erleben solche Verschwörungsmythen eine Hochkonjunktur und gefährden den sozialen Frieden und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Die Konferenz wird sich daher u.a. mit neuen Formen des Antisemitismus auseinandersetzen, verschwörungsmythische Erzählungen dekonstruieren und praktische Gegenstrategien aufzeigen.

Referent/innen sind u.a. Rabbi Andrew Baker (Personal Representative der OSCE for combating anti-Semitism), Prof. Ruth Wodak (Sprachsoziologin und Publizistin), Prof. Wolfgang Treitler (KTF), Prof. Martin Rothgangel (ETF), Dr. Andreas Peham (Antisemitismusforscher), Dr. Julia Spichal (ETF). Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Präsentation von Praxisprojekten zur Bekämpfung des Antisemitismus sowie auf der Perspektive junger Menschen.

Die Konferenz sollte ursprünglich in der Sky-Lounge der Universität Wien stattfinden. Angesichts der aktuellen Pandemie-Situation werden der genaue Ort und der Modus der Veranstaltung – vermutlich hybrid – allerdings erst Anfang Mai in Absprache mit der Universität Wien entschieden. Vorabanmeldungen sind aber bereits jetzt unter office@ustinov.at möglich. Wer sich anmeldet, erhält dann zeitgerecht alle notwendigen Informationen. 

Das Programm der Konferenz steht hier zum Download bereit. Für weitere Informationen siehe:

Kontinuität und Aktualität des Antisemitismus. Eine österreichische und globale Herausforderung | Ustinov Institut

 

 

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