Institut für Neutestamentliche Bibelwissenschaft
Universität Wien
Schenkenstraße 8-10
1010 Wien E-Mail
+43-1-4277-30501
Inhalt:
Institut für Neutestamentliche Bibelwissenschaft
(Institute of New Testament Studies)
Eigendefinition des Institutes
Das Institut für Neutestamentliche Bibelwissenschaft betreut ein eigenes wissenschaftliches Fach (Erforschung und Auslegung des Neuen Testaments), gekennzeichnet durch ein klar definiertes Forschungsobjekt (Bücher des Neuen Testaments) und dessen einheitliche Sprache (Koine-Griechisch).
Die daraus resultierenden Aufgabenstellungen sind: Forschung und Lehre auf dem Gebiet der neutestamentlichen Einleitungswissenschaft, der Zeit und Umwelt des Neuen Testaments, der Neutestamentlichen Fundamentalexegese, Exegese und Biblischen Theologie, der Neutestamentlichen Methodenlehre und Hermeneutik, der Rezeptionsgeschichte sowie (z.T.) der Biblischen Sprachen (vor allem Griechisch) und der Bibeldidaktik des Neuen Testaments.
Schwerpunktsetzung
Das Institut orientiert sich an aktuellen Fragestellungen im Bereich von Bibelwissenschaft und Kirche. Dabei sind vor allem zu erwähnen: die Berücksichtigung der jüdischen wie hellenistisch-römischen Umwelt des NT, die Einbeziehung der Rezeptionsgeschichte in die Auslegung sowie eine stärkere Systematisierung in Form einer Biblischen Theologie. Gerade Letzteres vermag die Aktualität und Praxisrelevanz des neutestamentlichen Schriftstudiums zu verdeutlichen.
Grundlagenforschung für soziales Handeln und Solidarität in der Gesellschaft anhand des Neuen Testamentes.
Beitrag zur Sinnorientierung und Normenfindung heute auf der Grundlage des Neuen Testamentes (vgl. neutestamentliche Ethik etc.).
Einbindung der neutestamentlichen Bibelwissenschaft in die literaturwissenschaftliche und linguistische Diskussion der Gegenwart (Intertextualität, Narratologie, Erforschung der Wirkungsgeschichte in älterer und moderner Literatur).
Berücksichtigung neuer Forschungstrends und hermeneutischer Ansätze (sozialgeschichtliche Interpretation, tiefenpsychologische Textauslegung, feministische und befreiungstheologische Exegese, etc.).
Förderung des interkulturellen, interreligiösen und interkonfessionellen Dialogs.
Wesentliche Beteiligung an einer zeitgemäßen Ausbildung von BibelwissenschaftlerInnen,
Tagungsorganisationen: Colloquium Biblicum für Exegeten Mittel- und Osteuropas (zweijährig)
Biblische Fachtagungen der ArgeAss (jährlich) und der ArgeArch (halbjährig); 2007: Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen katholischen Neutestamentler; 2009: Society of New Testament Studies