Forschungsschwerpunkt "Ethik in religiösen und säkularen Kontexten"

Die starke politische Präsenz religiöser Gruppen in verschiedenen Weltregionen und auch in säkularen Gesellschaften zwingt zu einer neuen Reflexion über das Verhältnis von Ethik und Religion. Angesichts dieser Verhältnisse stellt sich heute die Frage, wie religiöse Sinnhorizonte mit Ethikansätzen verbunden werden können (Stichwort: Fundamentalismus, Säkularismus).

Im Hinblick auf die konkreten Handlungsfelder zeigt sich die Problematik des Verhältnisses von religiösen und säkularen Kontexten im Bildungsbereich (Stichwort: Ethik- und Religionsunterricht), in der Wirtschaft, Medizin, Politik und in der Forschung. Ziel des FSPs ist es, Grundlagenfragen der Ethik im Kontext pluraler Weltanschauungen zu klären sowie die ethische Diskursfähigkeit zu fördern.

Kennzeichen des Standorts Wien ist es, dass dieser Diskurs nicht nur im lokalen Kontext geführt wird, sondern im Austausch mit mitteleuropäischen Partnern ebenso wie in einem globalen und interkulturellen sowie interreligiösen und ökumenischen Diskurs (insbesondere mit den Philippinen, Lateinamerika und dem Nahen Osten).

Neue Publikation

Cover Unterwegs zu einer neuen Zivilisation geteilter Genügsamkeit © vienna university press

Sebastian Pittl, Gunter Prüller-Jagenteufel (Hg.): Unterwegs zu einer neuen "Zivilisation geteilter Genügsamkeit". Perspektiven utopischen Denkens 25 Jahre nach dem Tod Ignacio Ellacurías. Wien: Vienna university press 2016.

Die Beiträge des Sammelbandes gehen auf eine gleichnamige Tagung zurück, die im November 2014 an der Universität Wien stattgefunden hat.

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